Gelungene Feier Gemeinschaftsgarten Kritzendorf

Das 10 Jahres – Festl war ein voller Erfolg! Nochmals vielen lieben Dank an die PUK-Frauenrunde, die – wie immer- verlässlich und kompetent zum Erfolg des Tombola- und Speis-u. Trank- Verkaufs beigetragen hat. Das eingenommene Geld wird für die Dachsanierung des Lampisteriums verwendet. Außerdem gab es „hohen“ Besuch von unserem Bürgermeister sowie Stadtrat Honeder, Umweltgemeinderat Spitzbart und Umwelt- Beamte Ing Weber; sie alle waren vom Gemeinschaftsgarten schwer begeistert, ebenso von der Rettung und zukünftigen Renovierung des Lampisteriums (Waschhäuschen) auf Bahnsteig 1.  Bürgermeister  Schmuckenschlager hat vor ZeugInnen eine Erhöhung der Förderung für 2018 – möglicherweise eine Verdoppelung- zugesagt. Das allein war den Aufwand und die Arbeit wert.

Eine 10jährige Erfolgsstory

Vor 10 Jahren begann der Weg zum viel beachteten Gemeinschaftsgarten am Bahnhof Kritzendorf: die Klosterneuburger BürgerInnenliste PUK finanzierte Edith Cernilofsky und Augustine Mühlehner eine Ausbildung zur Landschaftsführerin. Es entstand die Idee, dass sie im Augebiet von Klosterneuburg und Kritzendorf Führungen anbieten, um die Schönheit und Schutzbedürftigkeit der Aulandschaft möglichst vielen Menschen nahezubringen. Der Verein Natur-Kunst-Vermittlung wurde gegründet, Konzept, PR-Material und erste Au-Führungen wurden dann 2009-2011 durch ein EU-Projekt gemeinsam mit der NÖ Landesregierung finanziert.

Die Verletzlichkeit der Au zeigen

Edith Cernilofsky und Augustine Mühlehner konnten im Rahmen dieses Projektes durch geführte Exkursionen, diverse Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit sowohl bei Schulklassen/ Kindergärten als auch bei zahlreichen Privatpersonen das Interesse für die besondere Schönheit, aber auch für die Verletzlichkeit der Klosterneuburger Au wecken. Dadurch wurde das Verständnis für die Notwendigkeit von Naturschutz und verantwortungsvollem Verhalten in Natur- und Landschaftsräumen verstärkt. Nach erfolgreichem Abschluss des EU- Projektes werden weiterhin Auführungen angeboten, aber auch Exkursionen in den nahen Wienerwald. Der Schwerpunkt dieser Führungen liegt auf der Wissensvermittlung bezüglich Flora und Fauna und der Bewusstseinsbildung im Bezug auf das sensible Ökosystem dieser beiden Natura-2000 Gebiete.

Das Kräuterstübchen und Gemeinschaftsgarten entstehen

Aber- um nach erfolgreicher Führung die Eindrücke und Erfahrungen im kleinen Kreis nochmals zu besprechen und aus den gesammelten Naturmaterialien diverse Basteleien zu fertigen, fehlte eine Räumlichkeit als „Stützpunkt“. Was lag näher als diesen Stützpunkt, durch seine Nähe zur Au, beim zum Teil leerstehenden Kritzendorfer Bahnhof zu suchen. Durch intensives persönliches Engagement gelang es Edith Cernilovsky im Bahnhofsgebäude einen Raum zu günstigen Konditionen von den ÖBB zu mieten mit der Auflage den verwilderten Grünbereich neben dem Bahnhofsgebäude wieder in „Schuss“ zu bringen. Daraus entwickelten sich dann in Zusammenarbeit mit der ÖBB das Kräuterstübchen und der Gemeinschaftsgarten am Bahnhof Kritzendorf – gefördert durch die Gemeinde Klosterneuburg, gesponsert durch Vereinsmitglieder und Spender_innen und liebevoll gehegt und gepflegt von den beiden Landschaftsführerinnen und Gärtnerinnen Edith Czernilofsky und Augustine Mühlehner, sowie einigen Helfer_innen, besonders Ilse Konopka. Auch die PUK-Frauengruppe unterstützt das Projekt weiterhin mit Rat und Tat.

Lokale Berühmtheit

Zu den Erfolgen dieses Projektes zählen nicht nur die Freude am schönen Anblick des Gartens für Bahnfahrer_innen, sondern auch in diesem Jahr die Rettung des Lampisteriums auf Bahnsteig 1 und die Nominierung zum European Award 2017 for Ecological Gardening in Berlin.

Garten schafft Gemeinschaft

Heute ist es nicht nur Ediths und Augustines „ Bahnhofs-Garten“, sondern ein „Gemeinschaftsgarten“.   Dieser Gemeinschaftsgarten hat den Bekanntheitsgrad der beiden Naturführerinnen, gesteigert; Garten und „Kräuterstübchen“ werden in der lokalen Presse erwähnt. Die Au-Führungen haben am Ferienspiel teilgenommen und Edith Cernilofsky wird zu lokalen Vorträgen über Flora und Fauna eingeladen. Das Projekt „Naturvermittlung in Klosterneuburger Au“ wird erfolgreich weitergeführt und durch den „Kritzendorfer Bahnhofs-Gemeinschaftsgarten“ bereichert.

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