Müllbeseitigung mit der PUK

BürgerInnen werden aktiv weil die öffentliche Infrastruktur hinterherhinkt

PUK Klosterneuburg MüllsammlungAuf Initiative von GR Stefan Hehberger gab es vergangenes Wochenende eine groß angelegte Flurreinigung im Bereich zwischen ÖAMTC, Pionierinsel bis hin zu Stadtgrenze. Vier von der PUK organisierte Teams befreiten das Donauufer und die große Wiese hinter dem ÖAMTC von überbordendem Müll, 4 große Säcke wurden zusammengetragen. Auch die Grünen wurden auf Ersuchen von Hehberger aktiv, allerdings weiter ob vom Essl-Museum stadtauswärts.

Verwaiste LKWs mit Müll

Zu der Reinigungsaktion kam es, weil Hehberger bereits im Jänner auf seinem täglichen Radweg nach Wien vor allem im Bereich vor der Wiener Stadtgrenze zunehmende Verschmutzungen aufgefallen waren. „Auf mein Nachfragen haben die Verantwortlichen von Seiten der Gemeinde das Problem jedoch heruntergespielt.“ Hehberger wurde selbst aktiv und sammelte den ganzen Februar und März über an den Wochenenden zu früher Morgenstunde Müll entlang des Radweges ein. Ein besonderer Hotspot befindet sich neben dem Ruderverein Normannen, wo ein Entsorgungsbetrieb regelmäßig Schutt und Müll bearbeitet. Auch eine Fläche des Stiftes wurde dort zur Lagerung von Müllcontainern verwendet. Die Muldenfirma ging jedoch in Konkurs. „Seit mehreren Wochen verwaisen nun die LKWs auf dem Platz neben der Lebensmittelversuchsanstalt, der aufgeladene Müll wird vom Wind verblasen, und niemand kümmert sich darum“, so Hehberger. Er fordert mehr Problembewusstsein von Seiten der BH und der Gemeinde, aber auch von Seiten der BürgerInnen. „Unsere Donauufer verdrecken leider zusehends und das Aufsammeln wird zivilgesellschaftlichen Initiativen wie den Schulen, den Pfadfindern oder engagierten politischen Gruppen überlassen“, moniert Hehberger. Die Behörde müsse hier wöchentliche Reinigungen organisieren: „Leugnen und ignorieren macht das Problem nicht besser. Die Kunststoffabfälle verbleiben im Gras oder werden in die Donau gespült, gegen diese Umweltbelastung muss dringend etwas unternommen werden“, fordert der Gemeinderat.

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