PUK mahnt zu Besonnenheit bei Übersiedlung Umweltbundesamt

Wichtig ist  Mobilitätsmanagement & Nutzung vorhandener Gebäude

"Dass das Umweltbundesamt nach Klosterneuburg übersiedelt, ist wohl vorwiegend dem parteipolitischen Kalkül der ÖVP zuzuschreiben" so PUK-Sprecherin Teresa Arrieta. Für die Stadt selbst sei die Ansiedlung von 500 kommunalsteuerpflichtigen, hochqualifizierten Arbeitsplätzen natürlich interessant, aber: "Nicht um jeden Preis: Es werden 500 PendlerInnen aus dem Wiener Raum erzeugt, die B14 ist ohnehin schon belastet." Darum sei es besonders wichtig, ein Mobilitätsmanagement für die Belegschaft vorzusehen. PUK-Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer: "Das Ziel muss sein, möglichst alle PendlerInnen über den Umweltverbund, also Öffis oder Radverkehr abzuwickeln - hier muss die Stadt klare Vorgaben machen und der Standort geeignet sein!"

Umnutzung statt Neubau

Die Wahl des geeigneten Standorts ist auch in punkto Umweltschutz relevant - eine Umnutzung bestehender Gebäude sollte angestrebt werden. Dazu Arrieta: „Womöglich das Schömerhaus oder andere leerstehende Gebäude wie das Altersheim in der Martinstraße. Auch eine Überbauung im Gewerbeviertel ist denkbar. Jedenfalls sollte nicht schon wieder weiterer Boden verbaut werden.“

Große Steuergeschenke

Zudem bereitet der PUK die seitens Bürgermeister Schmuckenschlager zugesagte Finanzierungsbeteiligung von 6 Millionen Euro Sorgen. Gemeinderat Hehberger findet hier mahnende Worte: "Dass man sich beteiligt ist verständlich, jedoch setzen viele Großprojekte, wie etwa die desaströse Happyland Sanierung, dem Budget zu. Die Beteiligung muss so gering wie möglich gehalten werden und über einen längeren Zeitraum zu leisten sein."

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