Programm

Im Jänner 2015 finden die nächsten Gemeinderatswahlen statt! Mehrfach ist es uns in den zehn Jahren unsere Gemeinderatstätigkeit gelungen – in der Hauptsache durch konstruktive, sachliche Überzeugungsarbeit – Vorhaben wie die Privatisierung von Spital oder Gemeindeimmobilien zu verhindern. Um unsere Gestaltungskraft zu erhöhen, brauchen wir Ihre Unterstützung! Besonders erfolgreich sind wir im Bereich Ausbau und Attraktivierung nicht-motorisierter Mobilität (Radfahren und Öffis). Wichtige Impulse zum Umdenken wurden in der Raumordnung bewirkt, wo die Bevölkerung sensibilisiert wurde, um sich gegen rein gewinnorientierte Verbauung des Gemeindegebiets aufzulehnen. Durch Hartnäckigkeit ist es auch gelungen, im Naherholungsgebiet Au ein Revitalisierungs- und Attraktivierungsprogramm zu starten.


 

Für mehr Bürgerbeteiligung in der Gemeindepolitik

Wir möchten mehr Begeisterung für Politik und eine höhere Wahlbeteiligung 2015! Bei der Gemeinderatswahl 2005 rangierte Klosterneuburg unter den Gemeinden mit der niedrigsten Wahlbeteiligung in Niederösterreich. Wir wollen dieser Demotivation entgegenwirken. Die Bevölkerung sollte mehr Partizipationsangebote bei politischen Diskussionen erhalten, insbesondere junge Menschen. Deren Wünsche und Anliegen sollten respektiert und umgesetzt werden. 

Ermutigung zur Mitarbeit

▶ BürgerInnenbeteiligung ist ein Instrument, wo kommunale Planung zwischen BürgerInnen, Politik und Verwaltung auf Augenhöhe stattfindet.

▶Bei wichtigen Projekten wird die Bevölkerung zum frühestmöglichen Zeitpunkt eingebunden. Beispiele: Umgestaltung Rathausplatz, Nachnutzung Gelände ehemalige Feuerwehr Weidling.

▶ Keine Versprechungen, die nicht eingehalten werden. Gestaltungsaufgaben sind definiert, Umsetzung und Finanzierung sind sichergestellt.

▶ Das Wissen der Bevölkerung wird eingesetzt. Bürgerrat, Jugendrat werden zur Selbstverständlichkeit.

Neue Grundhaltung

▶ Die „Hoheitsverwaltung“ versteht sich als Dienstleister. Sie geht aktiv auf die Menschen zu

▶ Verwaltungsabläufe sind offengelegt (= Transparenz).

▶ Fundierte Daten werden zur Verfügung gestellt und Zugangsschwellen abgebaut.

▶ Das „Amtsgeheimnis“ gilt nur dort, wo die Betroffenheit von Einzelpersonen vorliegt oder Vertragsverhandlungen anstehen. Ausschussarbeit ist in der Regel offenzulegen.

Artikulationsmöglichkeiten schaffen – erste Schritte

▶ Ein Zukunftsbüro wird als Brückenschlag zu den BürgerInnen eingerichtet. Beteiligungsprozesse werden begleitet. Dadurch identifizieren sich BürgerInnen immer mehr mit Klosterneuburg.

▶ Die Stadtgemeinde richtet Dialogplattformen im Internet ein. Menschen und Themen werden zusammengebracht.

▶ Ein BürgerInnenbudget wird eingeführt.
Variante 1: BürgerInnen reihen Projekte.
Variante 2: BürgerInnen bestimmen über die Verwendung eines festgelegten Teils des Budgets, etwa für Spielplätze, Stadtbuslinien, Notwohnungen...

▶ Das Amtsblatt wird zu einer Plattform, in der Ideen und Anregungen von BürgerInnen und Gemeinderatsfraktionen unzensiert veröffentlicht werden.

 


 

Verkehr/Mobilität: Gemeinden für Menschen anstatt für Autos

Klosterneuburg leidet unter den höchsten Feinstaubwerten Österreichs! Hier der Link zu den vom Umweltbundesamt gemessenen aktuellen Klosterneuburger Grenzwertüberschreitungen.

Fußgeher- und Radverkehr

▶Unsere Vision ist eine Stadt, die ein attraktives Umfeld für FußgängerInnen bietet und zum Flanieren einlädt.

▶Gesicherte Schulwege und Straßenquerungen sowie Begegnungszonen garantieren die Sicherheit für FußgängerInnen.

▶Barrierefreie, fußläufige Verbindungen zu Naherholungsgebieten ermöglichen den KlosterneuburgerInnen in allen Katastralgemeinden Spaziergänge ins Grüne.

▶Die im Rahmen des Forums Radverkehr von BürgerInnen erarbeiteten Verbesserungen des Radwegenetzes werden beschleunigt umgesetzt.

▶Neue Radabstellanlagen und E-Bike-Ladestationen unterstützen flächendeckend alle AlltagsradlerInnen.

Öffentlicher Verkehr

▶Anschlusssicherung, kurze Umsteigwege und elektronische Abfahrtsanzeigen für alle Verkehrsmittel bilden kundenfreundliche Umsteigeknoten für Öffi-Nutzer. Die Stadt- und Regionalbusse verkehren aus allen Tälern nach einem Taktfahrplan, die S-Bahnen nach Wien alle 15 Minuten. Nachfrageorientierte Verkehrssysteme wie Anrufsammeltaxi und von der Stadt koordinierte Mitfahrbörsen ergänzen diesen Taktfahrplan.

▶  Die Stadt setzt sich vehement für eine Erweiterung der Wiener Kernzone bis Klosterneuburg ein - nach dem Vorbild Schwechats.

▶  Ausreichend für Öffi-Nutzer reservierte dezentrale Park & Ride und Bike & Ride Plätze erleichtern einen frühen Umstieg auf die Öffis.

Effizienter Autoverkehr

▶ Nutzen statt Besitzen! Durch Carsharing-Angebote und die mögliche Heimzustellung von Einkäufen können KlosterneuburgerInnen die Vorteile eines Autos nutzen, ohne es besitzen zu müssen.

▶ Die Verkehrsberuhigung in Wohngebieten führt zu einer lebenswerten Wohnum- gebung und zur Bündelung der Verkehrsströme auf Hauptachsen.

▶ Gemeinsam mit den Nachbargemeinden wird der Durchzugsverkehr schon vor dem Stadtgebiet auf die Schiene verlagert.

Damit Klosterneuburg aufatmet!

 


 

Energie: Die Wende muss jetzt kommen!

Foto: Bernd Sieker, Quelle: flickr.com

Klosterneuburg gibt ein klares Bekenntnis zu erneuerbaren Energien mit dem Ziel der Energieautarkie ab. Alle kommunalen Aufgabenbereiche sind auf Energieeffizienz optimiert

Der Weg dorthin: Die Energiewende vorantreiben

▶Keine pauschalierten Stromlieververträge mit Versorgern, die keinerlei Einsparungsmotivation enthalten

▶Im Bauamt wird eine Energieberatungsstelle eingerichtet.

▶Best Practice Beispiele werden bereits ab dem Kindergarten vermittelt.

▶Sparsame öffentliche Beleuchtung wird zügig und konsequent vorangetrieben.

▶Einführung eines "Lichttelefons" nach dem Vorbild Wiens: Meldesystem defekter Lampen, das großflächige Beleuchtung für Kontrollzwecke am Tag überflüssig macht.

▶Dienstfahrzeuge mit elektrischem Antrieb werden wo immer möglich eingesetzt.

▶Elektro-Ladestationen bei Knotenpunkten (Bahnhöfe, Behörden...) werden ausgebaut.

▶Ein Ausstiegsszenario aus fossilen Energieträgern in öffentlichen Gebäuden wird vorbereitet.

BürgerInnenbeteiligungsmodell

▶ BürgerInnen können sich am Ausbau erneuerbarer Energie finanziell beteiligen.

▶ Die Stadtgemeinde leitet und fördert lokale Projekte zum Ausbau von Nahwärmesystemen.

▶ Gemeinschaften aus EVU’s, Firmen und Investoren aller Art verwirklichen kleinräumige Energiecluster aus Wohn- anlagen, Schulen, Altersheimen...

 


 

Stadtentwicklung und Raumplanung:
Lebendige, verkehrsarme Ortszentren

Ziele moderner Stadtentwicklung: Klosterneuburg als eigenständige Stadt - auch vor den Toren Wiens!

Unsere Vision ist eine lebendige Stadt der kurzen Wege. Begegnungszonen mit Grünraum machen den öffentlichen Raum wieder attraktiv für Menschen aller Altersgruppen. Nahversorgung, Parks, Spielplätze, Gastronomie und Freizeit sind fußläufig erreichbar. Die lokale Wirtschaft erlebt einen Aufschwung durch Leben in der Stadt.

Offene Planung

▶ Wesentliche Änderungen von Flächenwidmungs-/Bebauungsplänen finden unter Einbeziehung – nicht nur Information – der Bevölkerung statt. Naturschutz, Verkehrswesen, Kulturelles, Infrastruktur und Ortsbild finden in Masterplänen und Konzepten gleichrangige Beachtung.

▶Gemeinwohl hat Vorrang vor Einzelinteressen – die Stadt vermittelt zwischen Interessengruppen.
Bei der Verwertung gemeindeeigener Liegenschaften stehen soziale, ökologische und energiepolitische Aspekte und nicht nur der finanzielle Ertrag im Vordergrund.

▶ Eine Vielfalt bei Sachverständigen und Gutachtern fördert innovatives Gedankengut und verhindert Gefälligkeitsgutachten.

Chancen ergreifen

▶ Die Entwicklung der Kasernengründe erfüllt die Bedürfnisse der Menschen: Wohnen, Gewerbe, Schulen und Freizeit finden Platz in einem lebenswerten Stadtteil.

▶ Ein neu gestalteter Rathausplatz wird zu einem attraktiven Zentrum – ein solches dient als Vorbild für alle Katastralgemeinden.

▶ Wohnraumschaffung findet nur dort statt, wo die Infrastruktur es erlaubt – Nahversorger, Kindergärten, Erholungsräume...

▶ Das Bauamt versteht sich zunehmend als Beratungsstelle für BauwerberInnen, nicht nur als Prüforgan. So werden z.B. benachbarte LiegenschaftseigentümerInnen angeregt, zu kleine und nicht marktkonforme Geschäftslokale zusammenzulegen.

 


 

Naturraum und Naherholung:
Weitere Zersiedelung verhindern

Schutz der Lebensräume Donauauen und Wienerwald

Die Stadt setzt sich für naturnahe Bewirtschaftung statt Gewinnmaximierung ein. Erholungsinfrastruktur und Wanderwege werden erhalten, Zerschneidungen (z.B. Einzäunungen) nicht bewilligt. Naturschutzrelevante Projekte der Gemeinde werden rechtzeitig bekannt- gegeben, Einsicht in die Planunterlagen gewährt, sowie Expertenbeteiligung sichergestellt (z.B. Retentionsbecken am Kierling- bach, Freizeiteinrichtungen innerhalb von Naturschutz- gebieten).

Förderung von Natur- und Umweltbildung

▶ Führungen durch unsere Naturschutzgebiete Au und Wienerwald durch Natur- und LandschaftsführerInnen werden ausgeweitet.

▶Lehrpfade werden eingerichtet.

▶ BürgerInnen erhalten Beratung zur naturnahen Bewirtschaftung heimischer Gärten.

▶ Flächen für Gemeinschaftsgärten nach dem Beispiel Bahnhof Kritzendorf oder ÖJAB/Greifenstein werden zur Verfügung gestellt.

Besondere Schutzgüter

▶ Unnötige Bodenversiegelung wird vermieden und diesbezügliche Regelungen in der Bauordnung verankert (z.B. Minimierung der asphaltierten Parkplatzflächen, Ausgleichsmöglichkeiten durch begrünte Carports).

▶ Heimische Tier- und Pflanzen werden vor Eingeschleppten, potenziell Gefährlichen geschützt.

Vorreiterrolle als Modellgemeinde im Biosphärenpark Wienerwald

▶  Eine parteiunabhängige Umwelt- und Naturschutzanwaltschaft wird eingerichtet.

▶  Öffentliche Flächen sind Vorbilder für naturgemäße Bewirtschaftung (z.B.: Stadtwald, Naschhecken und Blumenwiesen)

▶  Die von der PUK initiierte BOKU-Studie zur Erhaltung des Klosterneuburger Au-Anteils als Feuchtwald wird umgesetzt.

▶  Der Klimabündnisarbeitskreis verfügt über ein Budget und berichtet direkt dem Gemeinderat.

 


 

Für die Verwendung zeitgemäßer Technologien!

Foto: Theen Moy, quelle: flickr.com

Damit unsere Stadt sich modern und weltoffen präsentiert und innovative Entwicklungen zum Wohle der Bürger zu nutzen weiß. Damit Klosterneuburg effizienter und kundenfreundlicher wird. Damit die Stadtgemeinde ihrem Selbstverständnis als Dienstleister gerecht wird und den BürgerInnen Behördenwege so einfach wie möglich gemacht werden. Damit Klosterneuburg mit der Zeit geht und Ressourcen spart.

Der Weg dorthin: Keine Scheu vor bereits erprobten Innovationen.

▶LED statt Glühbirne! Die Investition zahlt sich aus, denn LED-Leuchten haben einen sehr geringen Verbrauch, mit dem die Betriebskosten vor allem durch lange Wartungsintervalle um 90 Prozent gesenkt werden. Für die Umrüstung auf LEDs in allen öffentlichen Bereichen!

▶E-Government In Klosterneuburg können schon jetzt viele Behördenwege online abgewickelt werden. (z.B. Ansuchen um Anerkennung eines Hundes als Nutzhund). E-Government als barrierefreier Zugang zur Stadtverwaltung führt zu erhöhter Anteilnahme am Gemeindeleben. Die Stadtgemeinde muss sich als Dienstleister für die Bevölkerung verstehen.

▶Freies W-LAN an öffentlichen Plätzen! Das Internet etabliert sich immer stärker als das wichtigste Informationsmedium. Klosterneuburg nutzt dieses auch sehr intensiv, und Einrichtungen wie die Internettelefonzelle am Niedermarkt unterstützen diesen Trend. Für die Einrichtung von frei zugänglichem Wireless LAN an öffentlichen Plätzen wie Stadtplatz, Niedermarkt, Rathausplatz und Strandbad! Hand in Hand damit sollte die Attraktivität dieser Orte verbessert werden, wodurch sie zum Verweilen einladen.

▶Open Source statt überteuerter Lizenzen! Durch den Einsatz von freier Software im Verwaltungsbereich können drastisch Kosten eingespart werden. Es entfallen sowohl Lizenzkosten, teure Investitionen in die Infrastruktur und externe Wartungen. Für den Einsatz von Open Source im Verwaltungsbereich!


 

Vielfalt statt Einfalt – Für eine Kultur des Miteinanders


Für eine lebendige Stadt braucht es Menschen vielfältiger Einkommens- und Herkunftsschichten. Um sich in einer Stadt wohlzufühlen, braucht es Zusammenhalt und Begegnungen ohne Vorbehalte. Aufgeschlossenheit, Toleranz sowie Modelle der Kooperation, der Nachbarschaftshilfe und der Nachbarschaftspflege: Vielfalt als Bereicherung. Um sich in einer Stadt sicher zu fühlen und Ghettoisierung zu vermeiden, braucht es Wohlfahrtsmodelle für WenigverdienerInnen.

Leistbares Wohnen

Damit auch junge Klosterneuburger Familien sowie Geringverdiener in der Stadt bleiben können. Eine Durchmischung der Bevölkerung gewährleistet das Vorhandensein einer kleingewerblichen Struktur mit Einkaufsmöglichkeiten, die zur Lebensqualität beitragen, sowie soziale Interaktionen. Maßnahmen:
1. Mehr Gemeindewohnungen
2. Am freien Wohnungsmarkt bei Vergaben im Baurecht soll die Gemeinde dem Bauträger Auflagen erteilen damit ein Teil der Wohnungen günstiger vermietet wird

Barrierefreiheit

Vorschriften zur Barrierefreiheit werden beschleunigt umgesetzt – bei Straßen- und Fußwegen, öffentlichen Einrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Flüchtling unterstützen

Flüchtlinge und Migranten sind in Klosterneuburg willkommen. Sie benötigen einerseits Sachspenden, andererseits Angebote für soziale Interaktion: Deutschkurse, Rechtsberatung, Begleitung zu Ämtern, Freizeitgestaltung... Hier wollen wir uns an bestpractice-Modellen wie etwa dem Verein www.grenzenlos.at aus St.Andrä-Wördern orientieren, der eine große Vielfalt von Veranstaltungen – vom Kochen übers Puppenspiel bis zu Deutschkursen für Flüchtlinge und Migranten anbietet.

Ältere Menschen einbeziehen

Ältere Menschen sind weniger mobil, haben oft keinen Zugang zum Internet, sind von Altersarmut betroffen – auch in Klosterneuburg. Wir suchen nach neuen Modellen der Einbeziehung älterer Menschen in unsere Stadt:
- Nachbarschaftspflege, Nachbarschaftshilfe
- innovative Projekte wie etwa gemeinsames Kochen, kulturelle Veranstaltungen, die Alt und Jung zusammenbringen. Gemeinsame Wanderungen, gemeinsame Gartenpflege wie etwa der Kritzendorfer Bahnhofsgarten, der von PUK-Mitglied Augustine Mühlehner mitinitiiert wurde.

 


 

Für die Förderung der Jugendkultur

Foto: Chris JL, quelle: flickr.com

Es gibt in Klosterneuburg keinen Raum für Jugendliche, den diese selbst gestalten und ohne Konsumzwang nutzen können (und ohne einem Verein oder einer Kirche anzugehören). Eine Sozialraumanalyse hat ergeben, dass dies vor allem im Winter die Kommunikation unterbindet.

Damit Klosterneuburgs Jugend sich ins gemeinschaftliche Leben konstruktiv einbringen kann

Die Klosterneuburger Jugend identifiziert sich immer mehr mit ihrer Heimatstadt. Im Gegenzug muss auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden. Die Jugend als unserer aller Zukunft muss ernstgenommen und gefördert werden.

Für ein harmonisches Miteinander, wo jeder - egal welcher Altersgruppe - die Möglichkeit hat, sich zu entfalten. Immer wieder wird das „Herumlungern“ von Jugendlichen auf öffentlichen Plätzen kritisiert. Das kann nur durch konkrete Angebote Maßnahmen verändert werden.

Vereine bieten Jugendlichen Entfaltungsmöglichkeiten aller Art und sind wichtig für das Allgemeinwohl. Für die aktive Unterstützung von Jugendvereinen!

Der Weg dorthin: Mehr für die Jugend tun!

Berufsinformation in Schulen Informationsveranstaltungen lassen sich auf Gemeindeebene viel effektiver gestalten. Bisherige, erfolgreiche Projekte sollen unterstützt und die Zusammenarbeit forciert werden. Von dem Resultat sollen Schulen,  Universitäten, Ausbildungsstellen sowie Jugendliche gleichermaßen profitieren.

Für umfassende Studieninformationen für SchülerInnen der 7. und 8. Klasse AHS. Für entscheidungsfördernde Berufsinformation in Hauptschulen und für SchülerInnen der 3. und 4. Klasse AHS

Für den Ausbau des Angebotes an Sport- und Spielplätzen. Das Angebot an Sportplätzen in Klosterneuburg ist begrenzt und besonders als Privatperson ohne Verein ist es oft sehr schwierig, einen Platz zu bespielen.

Für das Öffnen der Schulsportplätze in Ferienzeiten! Suche nach einem Modell, um Haftungsfragen zu klären und ungenutzte Sportflächen für jedermann zugänglich zu machen

Für die Schaffung konsumfreier Treffpunkte für Jugendliche. Für die Öffnung des großen Saals im Stadtmuseums als Lesesaal für ein produktives Miteinander bei Hausaufgaben oder beim gemeinsamen Lernen für Schularbeiten, Prüfungen usw.

Bildung: Teamwork statt Konkurrenz! Ganzheitliches Lernen und Denken fördern, kreatives und kritisches Hinterfragen und Gestalten ermöglichen statt starres Pauken!

 

 


 

Für mehr Frauen in Entscheidungspositionen

Foto: Dell Inc. quelle: flickr.com

Wir möchten mehr Frauen in den Gemeinderat, in die Gemeindeverwaltung und in Führungspositionen in Klosterneuburger Organisationen, um ihre Interessen angemessen zu vertreten. Die österreichische Bundesregierung hat seit Jänner 2009 das Prinzip des „Gender Budgeting“ in der Verfassung verankert. Mit dem Analyse- und Planungsinstrument Gender Budgeting soll mehr Transparenz in die öffentlichen Haushalte gebracht und BürgerInnenbeteiligung verstärkt werden. Die Ausgaben der Gemeinde sind entsprechend den Analyse-Ergebnissen zu verändern. Gemeinden sind verpflichtet, Gender Budgeting umzusetzen!

Damit Klosterneuburg von seinem weiblichen Potenzial profitieren kann:

Unser Genderbudgeting Entwurf wurde immer noch nicht umgesetzt. In Klosterneuburg hat 2006/07 ein Gender Budgeting-Projekt stattgefunden, geleitet von PUK Mitglied Dr.in Marion Breiter. Im November 2007 wurde im Rahmen einer Veranstaltung die Dokumentation des Gender Budgeting-Projektes allen Gemeinderatsmitgliedern zur Kenntnis gebracht. Dieses Projekt war ein erster Schritt in Richtung einer geschlechtergerechteren Budgetgestaltung. Mehrere Gemeinderätinnen und Beamtinnen sowie Mitarbeiterinnen von NGOs und AK haben daran teilgenommen. Die PUK Frauenexpertinnen haben wesentliche Empfehlungen zur Weiterführung des Gender Budgeting-Prozesses ausgesprochen. Leider wurden seither im Gemeinderat alle Aktivitäten blockiert, die diesen Prozess weiterbringen sollen. Link zur Projektdokumentation

Klosterneuburg braucht einen Frauenbeirat!

Eine zentrale Empfehlung des Gender Budgeting-Projektes war die Einrichtung eines überparteilichen und überkonfessionellen Frauenbeirates als Interessensvertretung für Klosterneuburgs Frauen und Mädchen nach dem Vorbild der Gemeinde Mödling. Eine Geschäftsordnung für diesen Frauenbeirat wurde bereits von einigen engagierten Klosterneuburgerinnen erarbeitet. Link
Trotz Empfehlung dieses Frauenbeirates durch die Projektgruppe wurde dieser jedoch bis jetzt – mehr als 2 Jahre nach Projektende - noch nicht realisiert-. Die Frauenstadträtin fühlt sich nicht zuständig, dringliche Anträge der PUK wurden abgewiesen. Wir werden uns weiterhin für die Einrichtung eines Frauenbeirats einsetzen!

Klosterneuburg braucht mehr und bessere Kinderbetreuungseinrichtungen!

Nach den Zielvorgaben der EU sollten 90% der 3-6jährigen und 33% der unter 3jährigen Kinder einen Kindergartenplatz haben. Die Kindergärten Klosterneuburgs haben zu viele Schließtage. Großen Aufholbedarf gibt es dagegen bei den Kindern unter 2,5 Jahren – derzeit stehen zu wenig Plätze zur Verfügung, die Warteliste ist lang. Für Kinder unter einem Jahr gibt es überhaupt keine Betreuungsplätze, außer in Einzelfällen bei Tagesmüttern.

Mehr Nachmittagsbetreuung!

Ein weiteres Problem ist die zeitlich zu sehr begrenzte Nachmittagsbetreuung in den Kindergärten. In den Katastralgemeinden sperren die Kindergärten derzeit um 15h! Derzeit besteht nur in zwei Landeskindergärten die Möglichkeit einer Betreuung bis 17.00h. Die meisten Vollzeit-Jobs enden jedoch erst um 17.00h. Und auch Frauen mit Teilzeitjobs im Handelsbereich sind häufig nachmittags oder sogar abends und am Samstag erwerbstätig. Für sie ist das derzeitige Angebot nicht angemessen.

 


 

Ziele kultureller Vielfalt

Foto: Dennis Skley, Quelle: flickr.com

Foto: Dennis Skley, Quelle: flickr.com

▶ Kulturelle Vielfalt ist zentral für die Schaffung einer Identität für Klosterneuburg.

▶ Alternative Kultur wird ebenso gefördert wie Hochkultur.

▶ Kultur im öffentlichen Raum: Straßen und Plätze werden durch Installationen belebt (Plastiken, Events, bildnerische Kunst, Konzerte, Lesungen, Speaker’s Corner...).

Multifunktionales Kulturzentrum

▶ Veranstalter, Initiativen und Gruppen werden unterstützt, Veranstaltungen in gemeindeeigenen Kulturzentren zu organisieren.

▶ Ein Kulturcafé wird zum Vernetzungsknoten für KünstlerInnen.

▶ Das wiedereröffnete Kino bietet eine qualitativ hochwertige Programmkino-Schiene.

▶ Gut ausgestattete Proberäume für Musikgruppen sind in ausreichender Zahl vorhanden.

▶ Gesang, Tanz, Literatur, Clubbing und Sprachunterricht finden Platz.

Chancen ergreifen

▶ Schon etablierte Feste (Jungwinzerfest, Höfefest...) werden z.B. durch ein Straßenkünstler-Festival ergänzt.

▶ Soziale Integration wird dadurch erreicht, dass verschiedene Bevölkerungsgruppen – Alteingesessene, Zugezogene, Jugendliche, Oldies – gemeinsam Projekte entwickeln. Ein preisgekröntes Vorbild ist „Grenzenlos Kochen“ aus St. Andrä-Wördern.

 


 

Die Ersatzbank bestimmt die Stärke einer Fussballmannschaft - ein Paradoxon

Eine gewagte Ansage: Die Stärke der Spieler auf der Ersatzbank trägt wesentlich dazu bei, wie gut die Mannschaft am Platz ist und spielt. Wie kann das begründet werden? Die Spieler am Platz müssen eine gute Performance alleine deswegen schon zeigen, damit sie nicht ausgetauscht werden. Wie kann diese Erkenntnis auf die Politik umgelegt werden? Ist sich die Stammmannschaft ihrer Stellung sicher, sinkt das Engagement. Falls sich in der Politik die regierende Fraktion der Wiederwahl sicher fühlt, dann sinkt die Anstrengung um eine für die Bevölkerung optimale Politik. Aus diesem Grund ist eine starke Opposition von essentieller Bedeutung und die PUK bittet um ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl 2015.