Erhalt des Weißen Hofs muss Priorität haben

PUK fragt: wo bleibt proaktives Handeln des Bürgermeisters?

Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage offenbart, dass das Rehab-Zentrum Weißer Hof der AUVA mit 2026 aus Klosterneuburg abgesiedelt werden können. Neben mehr als 200 PatientInnen bedeutet das das Aus für rund 300 Arbeitsplätze. Die Liegenschaft um den Weißen Hof wurde in der Vergangenheit heiß diskutiert. Das Projekt eines Golfplatzes zulasten des Naherholungsgebiets konnte erst durch eine Volksbefragung gestoppt werden - jedoch endgültig?

PUK fordert Handeln des Bürgermeisters

"Anstatt in regelmäßigen Abständen zu verkünden, dass das Umweltbundesamt nach Klosterneuburg kommen soll, wo so viele Fragen in der Luft hängen, soll sich unser Bürgermeister mit aller Kraft für den Erhalt des Weißen Hofs und der Arbeitsplätze einsetzen. Eine lapidare Antwort, dass noch nichts entschieden sei, ist alles was bisher kam." fordert PUK-Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer.

Nachnutzung als Gefahr für Umwelt und Klima

Sollte die AUVA wirklich absiedeln, birgt das große Gefahr für die Umwelt und das beliebte Naherholungsgebiet. "Der Grundeigentümer wird dort keine Rückwidmung in landwirtschaftliche Flächen akzeptieren - daher ist mit Baumaßnahmen oder anderen Nutzungen zu rechnen - mitten im Grünen. Das Thema Golfplatz wird wohl spätestens dann wieder aktuell" so PUK Gemeinderat Stefan Hehberger.

Menschen in den Fokus

"Das Wohl der PatientInnen und der Belegschaft sollte im Fokus stehen", meint PUK-Gemeinderätin Teresa Arrieta. Kehrer ergänzt: "meine Mutter hat am Weißen Hof gearbeitet und ich durfte viele PatientInnen persönlich kennenlernen. Die Lage in der Natur, abseits der Großstadthektik - sind wichtig um Menschen, die sich oft auf ein neues Leben vorbereiten müssen, den nötigen Raum dafür zu geben."

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