Was uns von den Grünen in Klosterneuburg unterscheidet

Immer wieder werden wir gefragt das gefragt, hier einige Antworten: Sachliche Informationspolitik, konstruktive Taten statt Worte, frei von Parteiinteressen zum Wohle der Bevölkerung von Klosterneuburg

Die PUK ist als Bürgerprotestbewegung gegen die "Umfahrungsstraße durch die Au" entstanden, weil keine der Parteien in Klosterneuburg damals eine klare Stellung bezogen hat - damals befanden sich die Grünen in Koalition mit der ÖVP. Als parteiunabhängige BürgerInnenliste und Plattform von interessierten BürgerInnen ist die PUK dann bei der Gemeineratswahlen 2005 erstmals angetreten und ist dies auch heute noch. (Siehe hier PUK Historie.) Die PUK ist somit keine Partei, wie Grüne, VP, SP, NEOS, FP usw. Eine intakte Umwelt ist uns ein sehr großes Anliegen, daher zeigen wir konsequent die Auswirkungen der Stadtpolitik auf unsere Umwelt auf. Gleichzeitig treten wir für BürgerInnenbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen ein, oder unterstützen BürgerInnenanliegen gegen die Gemeindepolitik. 

Wir machen Politik grundsätzliche sachorientiert und frei von Länder-, Bund- oder EU-Parteiinteressen.

Wir setzen uns konsequent und konstruktiv für Natur- und Klimaschutz ein. Dazu zählt eine effiziente Verkehrspolitik sowie die Verbesserung der feinstaubbelasteten Luft.(Klosterneuburg leidet österreichweit unter einer der höchsten Feinstaubbelastungen). Die PUK unterscheidet sich von den Grünen in Klosterneuburg dadurch, dass wir wirklich Maßnahmen einfordern und auch durchsetzen können, um Alternativen in der Gemeinde zum motorisierten Individualverkehr zu bewirken. So etwa erreichte unser Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer eine Taktverdichtung der S40, eine Ausweitung des Busnetzes (längere Betriebszeiten) und die Erweiterungen im Fahrradnetz von Klosterneuburg. Die PUK war auch die Initiator des Öffi-Forums sowie des Forums Radverkehr in Klosterneuburg. Beide Foren haben die Politik der Stadt nachhaltig verändert. Der Bereich alternative Mobilität ist uns sehr wichtig, denn mit diesen lokalen und konkreten Maßnahmen können wir effektiv Klimaschutz betreiben und die Zunahme von Luft- und Klimaschadstoffen bekämpfen.

Von BürgerInnen - für BürgerInnen

Die Einbeziehung der Bevölkerung für wichtige Zukunftsfragen der Stadt zählt zur PUK-DNA. Die PUK war wesentlicher Treiber für das Zustandekommen der Volksbefragung rund um das Thema des Golfplatzes, eines Bürgerbeteiligungsprozesses zum Pionierviertel und dem Stadtentwicklungskonzeptes (STEK 2030+). Ebenso wurde - wie bereits erwähnt - das  Forum Radverkehr von der PUK initiiert, welches weitergeführt und mit der Radlobby Klosterneuburg verstärkt wird.

Konstruktiv, fair, frei von Populismus

Wir arbeiten immer konstruktiv zum Wohle der BürgerInnen Klosterneuburgs und vermeiden  Populismus und persönliche Eitelkeiten und Streitereien. Als Beispiel sei das Projekt Pionierviertel angeführt. Wir setzen uns dafür ein, dass:

  • BürgerInnenbeteiligung beim derzeit für die kommenden Generationen wichtigen Stadterweiterungs-Projekt  gelebt wird,
  • neben der Erfüllung von kommunalen Aufgaben (Wirtschaftshof, Schule) eine kleinteiligen, sozial durchmischte Struktur aus Wohnungen, Geschäften, Büros und Naherholung entsteht,
  • dieses Projekt mit der bestehenden gegenwärtigen Öffi-Verkehrsinfrastruktur bewerkstelligt werden kann (Mobilittätsmanagement, in-sich autofrei),
  • und möglichst ressourcenschonend realisiert wird (Dach- und Fassadenbegrünung, Anschluss an das ökologische Nahwärmenetz).

Die Grünen waren die einzige Fraktion, die für jede Wohnung im Pionierviertel zwei Parkplätze forderten. In diesem Zusammenhang verstehen wir die jetzige von den Grünen angestrebte Volksbefragung nicht und können diese Aktion nur dem Populismus des Vorwahlkampfes zuordnen. Nebenbei verstoßen die Grünen mit der diesbezüglichen Plastik-Plakataufstellung gegen das unter allen Fraktionen vereinbarte Fair-play. Wahlplakate dürfen erst ab 15.12.2019 aufgestellt werden.