Elektrofahrzeuge für unsere Gemeinde-Einsätze

E Auto Schrift

Gemeindefahrzeug Langenzersdorf

Denn wir alle wollen reinere Luft atmen

Von Stefan Hehberger
Vereinzelt ist es im Bewusstsein der (Bundes) Politik angekommen. Die Elektromobilität kann eine Reihe von Problemen in Städten und stadtnahen Gebieten entschärfen und teilweise lösen, wie etwa CO2-und NOX Reduktion zum Klimaschutz; Ökologisierung der Verkehrsträger, Lärmreduktion usw. Dafür sind Stromtankstellen im öffentlichen Raum notwendig, denn die Elektroautos müssen Strom tanken. Die Gebietskörperschaften sind gefordert, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Doch in Klosterneuburg geschieht leider genau das Gegenteil. Vor mehr als einem Jahr wurde die einzige Gemeinde-eigene Stromtankstelle durch die Initiative der PUK von einer kleinen Haushalts-Schukosteckdose auf 1Stk. 22kW Typ 2 Steckdose hochgerüstet, doch das war´s dann leider auch schon. Zuletzt wurde sogar die Stromtankstelle in der Katastralgemeinde Kierling beim Einkaufszentrum Spar wieder abgebaut. Lieber Herr Bürgermeister und Herr Energieeffizienzstadtrat: Das ist zu wenig! Ja, das ist sogar ein Rückschritt! Der Vorschlag der PUK: In jeder Katastralgemeinde sollte es Stromtankstellen geben, sowie auch sogenannte „Mobilitätspoints“ mit Car Sharing. Solche Mobilitätspoints wären zentral gelegene Orte, die fürs Umsteigen (aufs Fahrrad, aufs „geteilte Auto“, in die Öffis...) vorgesehen sind, oft an Bahnhöfen gelegen – da sollte es dann unbedingt auch Stromtankstellen geben. Derzeit gibt es diese nicht einmal in der Sammelgarage Niedermarkt, ebensowenig am Park & Ride Niedermarkt. Da fehlt in Klosterneuburg der politische Willen und jegliches Konzept

Elektroauto Gemeinde

E-Auto Gemeindefahrzeug Langenzersdorf

Gemeinde fährt mit E-Autos

Weiterer Vorschlag: Elektrofahrzeuge für den Gemeindeeinsatz zu nutzen. Kleinere Nachbargemeinden wie Langenzersdorf sind da schon viel weiter, hier passiert da bereits:  Mehr Infos: http://www.meinbezirk.at/korneuburg/lokales/mobilitaetspreis-fuer-langenzersdorf-d1896754.html
Für kürzere Fahrten eignen sich E-Autos perfekt. Hier möchten wir gerne gemeinsam mit der Gemeinde ein Konzept entwickeln. Denn wir alle wollen weniger Feinstaub und besser Luft atmen.

Was können Stromtankstellen?

Erklärung: (aus dem Internet www.vlw.at leicht verändert)
Stromtankstellen bieten eine Lademöglichkeit für die Akkus von elektrisch betriebenen Fahrzeugen an. Elektrische Kraftfahrzeuge sind mit Akkus ausgestattet, die sich durch den Betrieb entladen. An Stromtankstellen lassen sich die Fahrzeuge entweder über eine Kabelverbindung oder induktiv aufladen. Stromtankstellen mit Solarstrom nutzen die Sonnenenergie zur Erzeugung elektrischen Stroms durch eine Solarstromanlage, damit ist CO2 sparsame Mobilität möglich. Es werden weniger oder keine Treibhausgase freigesetzt die nachweislich zur Klimaveränderung beitragen. Der Sektor Verkehr erzeugt als einziger in der Klimabilanz Österreichs jährliche Steigerungsraten. Eine Umkehr ist nicht in Sicht.

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben