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Klimaneutrales Klosterneuburg: Jetzt die Weichen stellen!

Mehr als ein Jahr ist vergangen, seit die Klosterneuburger Stadtgemeinde in einem öffentlichen “Kick-Off” Event angekündigt hat, einen Plan zu entwickeln, um bis 2040 klimaneutral zu sein. Das Konzept dieses sogenannten “Klimaneutralitäts-Fahrplans 2040”, der im Rahmen einer österreichweiten Initiative von 47 sogenannten “Klimapionier-Städten” formuliert wird, sieht vor, die Bevölkerung, Gewerbetreibende und alle anderen lokalen Akteur: innen regelmäßig über Fortschritte zu informieren und in die Entwicklung und Umsetzung des Plans aktiv einzubinden.

Nachdem die Entwicklung dieses Plans für Klosterneuburg noch nicht abgeschlossen ist und seit dem Auftakt im März 2025 keine öffentlichen Veranstaltungen zum Thema stattgefunden haben, nahm die PUK dies zum Anlass, am 17. März 2026 dazu einen offenen Themenabend zu organisieren.

Bei der Veranstaltung, an der sowohl interessierte Teile der Bevölkerung als auch Vertreter:innen verschiedener Fraktionen des Gemeinderats teilnahmen, informierte PUK-Gemeinderat Wolfgang Haas kurz über den Entwicklungsstand des Klosterneuburger Klimaneutralitäts-Fahrplans 2040. Im Anschluss präsentierte er eine Reihe von konkreten „Best Practice“ Beispielen anderer Klimapionier-Städte, die zeigen, welche Faktoren für einen erfolgreichen Weg zu einer klimaneutralen und klimafitten Stadt ausschlaggebend sind.

Vier Faktoren müssen in jedem erfolgreichen Klimaneutralitäts-Fahrplan enthalten sein:

1) Messbare und verbindliche Ziele, Zwischenziele und Maßnahmen für alle Handlungsfelder

2) ein detaillierter Arbeitsplan zur praktischen Umsetzung

3) eine eigene Verwaltungseinheit (Klimateam), und eine Personalstelle für die Koordination, breite Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, und laufende Nutzung möglicher Förderungen

4) die aktive Einbindung aller lokalen Akteur: innen (Bevölkerung, Wirtschaftstreibende, Bildungseinrichtungen, Vereine) in die Formulierung und Umsetzung des Plans.

Für die PUK ist wichtig, dass sich Klosterneuburg laufend aktiv mit anderen Klimapionier-Städten austauscht und die vier gezeigten Erfolgsfaktoren in die Formulierung und Umsetzung des eigenen Klima-Plans 2040 integriert. Wichtig ist auch, festzuhalten, dass der Klimaneutralitäts-Fahrplan 2040, insbesondere wegen seiner langen Gültigkeit, als lebendes Dokument konzipiert ist. So können manche der beim Themenabend gezeigten Best Practice-Elemente auch nach der Veröffentlichung des Klosterneuburger Plans, die für die kommenden Monate geplant ist, noch eingearbeitet und optimiert werden.

Entscheidend ist, dass Klosterneuburg möglichst rasch einen Klimaneutralitäts-Fahrplan 2040 bekommt, der die notwendigen verbindlichen Ziele und Maßnahmen enthält, um die richtigen Weichen für eine sichere und lebenswerte Zukunft zu stellen.

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