Alles Wasser

Rückblick auf den Themenabend „Alles Wasser“ in Klosterneuburg

Am Freitag, den 16.10., lud die PUK (Plattform unser Klosterneuburg) wieder einmal zu einem Themenabend im SHIFT ein, diesmal unter dem Motto „Alles Wasser“.

Zahlreiche interessierte Klosterneuburger:innen folgten den vier Schwerpunkt-Vorträgen und diskutierten untereinander sowie mit Verstärkung des zuständigen Stadtrates für Wasser, Abfall und Abwasser, Christoph Stattin von den Grünen, rund um das Thema Wasser.

Die Schwerpunkte lagen auf dem IST-Stand der Trinkwasserversorgung in Klosterneuburg, der Nutzung von Brauchwasser und Regenwasser, der Au als Lebensraum und der Strategie, die es für ein nachhaltiges Wassermanagement braucht, illustriert mit Praxisbeispielen aus anderen Gemeinden.

 

Hier sind die Unterlagen der vier Impulsvorträge:

Präsentation_Teil1_Grundlagen_Wasser_Stand_10_2026

Präsentation_Brauchwasser_Nutzung_Praxis_Hehberger_10_2026_Thementag

20261016_Wassermanagement_Strategie_Wolfgang_Haas

20261016_Wassermanagement_Beispiele_Ulli_Kobrna

Hier sind die vier Audiomitschnitte:

Teil1 Grundlagen; Aussagen zum Wasser für Klosterneuburg

Teil2 Brauchwasser; Regenwasser

Teil3 Unsere Au

Teil4 Strategie und Lösungsbeispiele

 

Weiterführende Links und Informationen:

Klosterneuburg hat seit 1956 ein Wasserlieferungsübereinkommen mit der Stadt Wien . Es diente ursprünglich dazu, im Hochwasserfall (!), wenn die Klosterneuburger Brunnen abgeschaltet werden mussten, die Wasserversorgung unserer Stadt zu sichern. Im Jahr 2004 wurde – der gewachsenen Bevölkerung angepasst – die maximale Liefermenge pro Tag von ursprünglich 2.500 m³ auf 6.000 m³ erhöht und gemeinsam mit der Stadt Wien die Leitung entsprechend ausgebaut und erneuert. Jede Wasserlieferung (= Öffnung der Leitung) muss mit der MA 31 gesondert abgesprochen werden.
Im Sommer 2026 wurde dieses Wasser aus Wien zu einer wichtiger Stütze der Klosterneuburger Trinkwasserversorgung. Im Zeitraum April bis Juli dieses Jahres wurde dieses „Wasser-Backup“ zur Befüllung unserer Hochbehälter sooft in Anspruch genommen wie davor in einem Zeitraum von 21 Jahren. Siehe dazu die Beantwortung des Bürgermeisters, Christoph Kaufmann, zu einer Anfrage von Stefan Hehberger (20260731 AW BGM, IFG57_Wasser)

Ergänzend zu den wenigen Umsetzungsbeispielen gelungenen Wassermanagements auf kommunaler Ebene, die zu „Abrundung“ des Abends und zur Ermutigung, dass wir sehr wohl etwas unternehmen können, gezeigt wurden, ist hier das ausführliche Recherchepapier von Ulli Kobrna zu dieser Präsentation nachzulesen.

Über innovatives städtisches Wassermanagement am Beispiel St. Pölten haben wir bereits 2024 berichtet:
https://unser-klosterneuburg.at/2024/exkursionsbericht-st-poelten-zum-thema-regenwassermanagement-in-der-praxis/

Nach oben scrollen