Hort-Beiträge an Schulen in Corona Zeiten – warum wird nicht flexibler verrechnet?



von Teresa Arrieta
Im vergangenen Gemeinderat im Dezember brachte die ÖVP einen Antrag über flexible Verrechnung der Hortbeiträge in den von der Gemeinde verwalteten Horten der Schulen Längstögergasse, Hermannstraße und Anton Brucknergasse ein. Die Hortbeiträge werden wochenweise bzw. sogar nach Tagsatz verrechnet, je nachdem, wie viel Betreuungstage in Zeiten des Lockdown in Anspruch genommen wurden. Das ist erfreulich.

Wünschenswert wäre jedoch die Durchsetzung selbiger Regeln beim privaten Hortbetreiber der Schulen in Kritzendorf, Kierling usw. Eltern wurden hier bereits im Herbst angehalten, per Vertrag zu unterzeichnen, dass Hortbeiträge im Lockdownfall nicht rückerstattet werden. Eltern sind auf den Hort angewiesen und haben hier nicht protestiert. Im aktuellen Anlassfall hat der Hortbetreiber zwar eine flexible Betreuung angeboten, nicht jedoch eine flexible, aliquote Verrechnung. Hier sollte die Gemeinde auf ihre Verhandlungsmacht setzen, und für die Eltern Verträge aushandeln, die finanzielle Erleichterungen möglich machen. Denn in Corona Zeiten sind viele Familien belastet. Darauf habe ich als Mitglied des Ausschusses für Familien auch mehrfach gepocht und ich erhoffe mir hier eine Veränderung.

Hier der Antrag des letzten Gemeinderates

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