PRESSEMITTEILUNG
Erfolgreiches Baustellen-Experiment vom Sommer 2026 mit der ÖBB fortführen: PUK fordert dauerhafte REX-Direktverbindungen nach Tulln und Krems
Klosterneuburg, am 1. Oktober 2026 – Die Bürgerliste „Plattform Unser Klosterneuburg“ (PUK) hat in der jüngsten Gemeinderatssitzung vom 25. September einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, um eine bedeutende Verbesserung im regionalen Schienenverkehr zu erwirken. Das Ziel: Die während der Sommer-Baustellenphasen 2026 erstmals erfolgreich erprobten REX-Direktverbindungen zwischen Klosterneuburg Kierling, Tulln und Krems sollen reaktiviert und dauerhaft in den regulären Fahrplan der ÖBB aufgenommen werden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen, sowohl der Ausschuss als auch der Bürgermeister sind somit beauftragt, sich für die Realisierung einzusetzen.
Baustellen-Fahrplan zeigte großes Potenzial auf:
Während der Schienen-Umleitungsphasen und dem eingeleisigen Betrieb auf der Franz Josefs Bahn im vergangenen Sommer verbanden temporäre REX-(RegionalExpress-Züge) die drei Donaustädte auf schnellstem Weg. Das Ergebnis laut STR Hehberger war eindeutig: Die schnellen Verbindungen wurden von Pendlerinnen, Pendlern, Forschenden sowie Beschäftigten im Gesundheitswesen hervorragend angenommen. Die attraktiven Fahrzeiten machten den Umstieg vom Auto auf die Schiene äußerst konkurrenzfähig. Zudem zeigte die Praxis, dass die REX-Halte in Klosterneuburg selbst bei eingleisigem Betrieb den reibungslosen Güterverkehr nicht behinderten.
Rückschritt nach dem Ende der Bauarbeiten verhindern:
Mit dem Ende der Baustelle wurde dieses zukunftsweisende Öffi-Angebot jedoch wieder eingestellt. „Das ist ein deutlicher Rückschritt für die regionale Mobilität“, betont die Fraktion der PUK und Hehberger: „Als drittgrößte Stadt Niederösterreichs darf Klosterneuburg im direkten Austausch mit seiner Bezirkshauptstadt Tulln und dem Uni Cluster Krems nicht wieder abgehängt werden.“
Besonders für die Vernetzung der Bildungs- und Forschungsstandorte – wie dem Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und der HBLA in Klosterneuburg, dem Biotech Campus und Universitätsstandort Tulln sowie der UWK und dem IMC Krems – ist eine schnelle Schienenanbindung von enormer zukünftiger Bedeutung für die Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Niederösterreich.
PUK fordert rasche Verhandlungen für den Winterfahrplan:
Mit dem Dringlichkeitsantrag fordert die PUK den Bürgermeister und zugleich auch Landtagsabgeordneten Kaufmann auf, umgehend Verhandlungen mit den ÖBB, dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und dem Land Niederösterreich (FPÖ Zuständigkeit von Udo Landbauer) aufzunehmen. Die Reaktivierung der Direktverbindungen soll bereits für die anstehenden Fahrplanwechsel berücksichtigt werden.
Als konkretes Mindestmaß fordert die PUK eine Taktung, die auf die Bedürfnisse von Studierenden, Beschäftigten und Berufspendler:innen zugeschnitten ist: Konkret sollen jeweils mindestens drei REX-Halte und -Abfahrten am Bahnhof Klosterneuburg-Kierling in den Morgenstunden sowie am Abend im ÖBB-Angebot verankert werden.
Eine erfreuliche Meldung gab es doch noch im Gemeinderat zu vermelden. Die alten und nicht barrierefreien (blau weißen 4020er aus der Mitte der 1970er Jahren) Schnellbahngarnituren sind nun auch seit September auf der Schienenstrecke nach Klosterneuburg endlich Geschichte und durch die neueren Talent Garnituren ersetzt worden.
Hier geht es zum gestellten Dringlichkeitsantrag
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Hier geht es zu Diskussion im GR bitte bis 1:32 vorspielen
Link zur Geschichte der 4020er
Pressespiegel aus dem Sommer: In Klosterneuburg werden stündlich drei REX-Züge halten