Die neue (2te) Begegnungszone in der Otto Kochwasser Gasse in Kierling (Klosterneuburg) ist ab jetzt ein fahradfreundlicher und sicherer Teil der Radroute bis zur Gemeindegrenze nach Gugging und unterstützt den Weg zu einem sicheren Schulumfeld. Der Bereich um die Volksschule Kierling und der Vorplatz vor der Kirche wurde gerade durch verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgestaltet, um die Sicherheit für Kinder, Fußgänger und den Radverkehr zu erhöhen.
Der Umbau und die damit einhergehende Verkehrsberuhigung wurde durch das hartnäckige Einfordern einer Verkehrsüberprüfung durch den Elternverein und die Radlobby erreicht. Diese Überprüfung hat zum Teil erschreckend viele Rotlichtmissachtungen und überhöhte Geschwindigkeiten auf der B14 zu Tage gefördert. Der langgehegte Wunsch nach einer sicheren Befahrung der Gemeindestraße Otto Kochwasser Gasse in Kierling als Begegnungszone (befahren gegen die Einbahn für Radfahrer) wurde dabei positiv geprüft und umgesetzt.
Ergebnis:
• Neugestaltung: Errichtung einer Begegnungszone und klare Markierungen der erlaubten Parkflächen am Kirchenplatz, sowie neue Sperrflächen (vor der Kapelle) und Parkverbote (gelbe Gehsteigkanten).
• Weitere Maßnahmen: Sanierung der Gehsteige und Parkbuchten sowie der Umbau der Bushaltestelle Richtung Maria Gugging, damit mehr Freiflächen und Aufenthaltsbereiche vor der Schule geschaffen werden.
Offene weiter Forderungen:
• Verkehrsberuhigung mit 30km/h auf der B14 vor der Schule (Beispiel Landesstraße in Weidling oder Kritzendorf): Es ist unverständlich, warum die BH Tulln seit mehr als 2 Jahren nicht zustimmt.
• Weiter Querungshilfen über die B14 (Landesstraße).
• In der Otto Kochwasser Gasse ist ein Bodenmarkierung der Begegnungszone in Form eines Piktogrammes wünschenswert.
• Wiederkehrende Überprüfungen zur Einhaltung der getroffenen verkehrspolitischen Maßnahmen durch die Exekutive
Fazit von STR Hehberger: Ein wichtiger, erster Schritt ist getan, es fehlen allerdings weitere mutige Maßnahmen, bis auch in Kierling ein wirklich sicheres Verkehrsumfeld vor der Schule geben ist. Bürgeranliegen zur Förderung der aktiven Mobilität und einem Systemwechsel in der Mobilität gehören gehört!
